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Die Trainingszeiten finden sich auf folgender Seite: Training
Taekwondo ist eine koreanische Kampfkunst, die sich über viele Jahrhunderte hinweg entwickelt hat. Die Technik ist sehr auf Schnelligkeit und Dynamik ausgelegt, was nicht zuletzt durch den Wettkampf bedingt ist. Im Taekwondo dominieren Fußtechniken deutlicher als in vergleichbaren Kampfsportarten.
Taekwondo selbst ist relativ jung, die Wurzeln jedoch können 2000 Jahre zurück bis in die Koguryo-Dynastie (37 v. Chr.) verfolgt werden.
Die eigentliche Geburtsstunde geht auf das Jahr 1955 zurück. In diesem Jahr führte General Choi Hong Hi im Auftrag der südkoreanischen Regierung Taekwondo als Nationalsport ein. Die Disziplin wurde schnell zum koreanischen Volkssport und als Pflichtfach auch an allen Militärakademien und Polizeischulen des Landes gelehrt.
1965 brach eine Abordnung höchster Danträger von Korea auf, um das Taekwondo in der ganzen Welt zu verbreiten. Seit dieser Zeit wird die Kampfkunst auch in Europa unterrichtet.
Die Grundsätze des Taekwondo beinhalten Höflichkeit, Integrität, Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin und den Willen zur Unbezwinglichkeit. Ihr Gebrauch, so die Lehre, ist nur in der Verteidigung der eigenen Person, der Familie sowie dem Lande erlaubt. Wie in vielen anderen Kampfkünsten folgen ihre Anhänger dabei einem Kodex, der für Respekt, Kameradschaftlichkeit und Frieden einsteht.